ANTRAG

 Hamburg, den 05.05.2003

Betr.: Schnellfahrer auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Auf dem Ohlsdorfer Friedhof gilt nach wie vor das Gebot, sich der Würde des Ortes entsprechend zu verhalten. Autofahrer, welche einem Trauerzug begegnen, haben gemäß Friedhofsordnung ihr Fahrzeug in angemessener Entfernung anzuhalten und den Motor abzuschalten. Für den Durchgangsverkehr ist der Friedhof gesperrt.

Zur Wahrung der Pietät beträgt die Höchstgeschwindigkeit auf dem gesamten Friedhofsgelände 30 km/h. 

Indes ist zu beobachten, dass die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von einer Vielzahl von Verkehrsteilnehmern ignoriert, das heißt weit überschritten wird. Zur Zeit des Berufsverkehrs ist dies besonders auffällig. Kraftfahrer, die sich an das Tempolimit 30 halten, werden zum Gas geben genötigt oder überholt. Augenscheinlich wird der Friedhof von vielen Fahrzeugführern als Schnellverbindung zwischen Bramfeld und Ohlsdorf/ Alsterdorf missbraucht. 

Vor diesem Hintergrund beantragt die CDU-Fraktion, der Ortsausschuss möge beschließen: 

Der Ortsausschuss Langenhorn/ Fuhlsbüttel fordert die Verwaltung auf, sich zur Wahrung der Würde und der Pietät auf dem Ohlsdorfer Friedhof für regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen auf dem Friedhofsgelände einzusetzen. 

 

Clemens Nieting                                                                       Lutz Gerber