ANTRAG

 Hamburg, den 02.06.2003

Betr.: Genehmigung eines „privaten“ Briefkastens 

Wie überall in Deutschland hat die Post auch im Bezirk Hamburg-Nord zahlreiche Briefkästen entfernt. Da das Unternehmen bislang weder auf Anfragen (Kleine Anfrage von mir, Große Anfrage in der BV sowie Anfrage im OA) reagierte und auch konkrete Initiativen in unterschiedlichen Stadtteilen Hamburgs zur Wiederaufstellung von Briefkästen regelmäßig erfolglos blieben, muss man wohl davon ausgehen, dass auch im Zuständigkeitsbereich des Ortsausschusses Langenhorn/Fuhlsbüttel die meisten, wenn nicht sogar alle demontierten Kästen unwiederbringlich verloren sind.

Besonders unverständlich ist die Demontage u.a. in den kleinen Einkaufsbereichen in den Stadtteilen, da diese i.d.R. von der Bevölkerung stärker als Wohnbereiche frequentiert  werden und hier eine gewisse Mindestmenge an Briefpost unterstellt werden kann. Im EKZ Käkenhof hat der Betreiber des Supermarktes auf Anfrage der CDU mitgeteilt, dass er bereit wäre, beispielsweise im Eingangsbereich seines Geschäftes einen „privaten“ Briefkasten aufzustellen und eine tägliche Entleerung zu gewährleisten. 

Vor diesem Hintergrund beantragt die CDU-Fraktion im Ortsausschuss Langenhorn/Fuhlsbüttel

der Ortsausschuss möge beschließen: 

Der Ortsausschuss Langenhorn/Fuhlsbüttel fordert die Verwaltung auf, die notwendigen Genehmigungen für die Aufstellung eines „privaten“ Briefkastens auszustellen, sofern die bezirkliche Verwaltung hierfür zuständig ist. 

Für die CDU-Fraktion:
Clemens Nieting