Anfrage

 Hamburg, den 01.10.2003

Betr.: Telefonzellen und –säulen in Hamburg-Nord 

Durch die zunehmende Verbreitung der Mobiltelefone einerseits und die Zerstörung vieler Telefonzellen anderseits sind in den letzten Jahren viele Telefonzellen entweder durch sog. Telefonsäulen ersetzt oder ganz abgebaut worden. Allerdings besitzen nicht alle Menschen ein Mobiltelefon. Insbesondere ältere Menschen aber auch Kinder sind auf erreichbare öffentlich zugängliche Telefone angewiesen. Zudem erhöhen Telefonzellen und –säulen durch die kostenfreie Notruffunktion die objektive und subjektive Sicherheit. 

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Bezirksverwaltung:

  1. An welchen Standorten befinden sich im Bezirk Hamburg-Nord
    1. Telefonzellen
    2. Telefonsäulen?

(bitte auch differenzieren nach hoch oder niedrig angebrachten Wahlgeräten)

  1. Wie viele Telefonzellen und –säulen wurden in den letzen fünf Jahren im Bezirksamtsbereich abgebaut und wo?
  2. Wurde das Bezirksamt beim Abbau informiert oder in den Entscheidung eingebunden?
    1. Wenn ja, in welcher Form und mit welchen Einflussmöglichkeiten?
    2. Wenn nein, hat es seitens des Bezirksamtes Initiativen gegeben, auf die Telekom diesbezüglich einzuwirken? Wenn dies ja, welche und mit welchem Erfolg? Wenn nein, warum nicht?
  3. Durch die neuen Telefonsäulen sind öffentliche Telefone teilweise nur schwer zu erkennen. Gibt es entsprechende Hinweise oder Kritik aus der Bevölkerung nach Kenntnis der Bezirksverwaltung? Wenn ja, welche und wie wurde mit ihr umgegangen?
  4. Wo/ an welchen Standorten wird aus Sicht der Bezirksverwaltung konkreter Bedarf für weitere Telefonzellen oder –säulen im Bezirk gesehen?
  5. Hat es bereits entsprechende Anträge oder Anfragen bei der Telekom hierzu gegeben?
    1. Wenn ja, welche und mit welchem Ergebnis?
    2. Wenn nein, warum nicht?

Petra Wilske                 Dorothee Kortmann                   Sigrid Schliwa