Große Anfrage

 Hamburg, den 14.02.2003

Betr.: Büro- und Nutzflächenmanagement des Bezirksamtes 

Die Kosten für Gebäudeflächen stellen eine erhebliche Ausgabeposition mit entsprechenden Einsparpotenzialen dar. 

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Wie viel Büro- und Nutzfläche wurde jeweils zu den Stichtagen 31.12.1998, 31.12.2000 und 31.12.2002 vom Bezirksamt beansprucht?

2. Welchen Anteil dieser Flächen nutzten die Ortsämter Barmbek/ Uhlenhorst und Langenhorn/ Fuhlsbüttel?

3. Wie hoch waren zu den Stichtagen die Anteile an Flächen in

                  a) gemieteten Gebäuden

                  b) Gebäuden des Bezirksamtes

                  c) Gebäuden anderer Behörden oder städtischer Gesellschaften?  

4. In welchem Umfang standen zu den genannten Stichtagen Flächen leer?

5. Falls Flächen nicht genutzt wurden:

a) Um welche Flächen handelte es sich (Belegenheit, Größe)?

b) Aus welchem Grund standen die Flächen jeweils leer?

c) Welche Kosten entstanden bzw. entstehen während des Leerstandes?

6. Mit welchem Ergebnis haben in den Jahren 1998, 2000 und 2002 die Haushaltstitel für

a) die Mietkosten von Flächen (einschließlich Nebenkosten)

b) die Unterhaltungskosten für eigene Flächen abgeschlossen?

7. Welche Konzepte verfolgt das Bezirksamt, um parallel zu den Einsparungen von Personalkosten

a) Flächen zu reduzieren

b) Kosten bei der Bewirtschaftung einzusparen?

8. Durch wen erfolgt die Verwaltung von bezirkseigenen Gebäuden (ggfs. nach Anteilen)?

9. Falls die Verwaltung durch eigene Mitarbeiter erfolgt:

a) Wie viele Stellen stehen hierfür per 01.01.2003 zur Verfügung?

b) Welche Kosten (Haushaltstitel, Höhe) entstehen durch die Eigenverwaltung?

 

Kai Voet van Vormizeele                Dr. Andreas Schott
Fraktionsvorsitzender