Kleine Anfrage

 Hamburg, den 19.08.2003

Betr.: Altersteilzeit – Fälle in Hamburg-Nord 

Seit geraumer Zeit haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Möglichkeit, Altersteilzeitregelungen in Anspruch zu nehmen. Dabei gibt es zum einen das sog. Blockmodell und zum anderen das sog. Abschmelzungs- oder Gleitmodell. 

Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter: 

  1. Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Bezirksverwaltung Hamburg-Nord haben Altersteilzeitregelungen in welcher Form in Anspruch genommen?

a) Wie alt waren die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern?

b) Welche Laufzeit haben die einzelnen Altersteilzeitregelungen?

c) Wie viele der unter a) und b) genannten haben das Blockmodell und wie viele das Gleitmodell gewählt?

d) Wie viele Beamtinnen und Beamte und wie viele Angestellte haben eine Altersteilzeitregelung angestrebt und vereinbart?

  1. Wie ist die Resonanz auf die Altersteilzeitregelung im Bezirksamt?
  2. Wie wird die weitere Entwicklung in der Nachfrage und der Genehmigung von Altersteilzeitregelungen in den nächsten Jahren eingeschätzt?
  3. Konnten Altersteilzeitwünsche aus der Belegschaft nicht berücksichtigt werden?

a) Wenn ja, wie viele?

b) Aus welchen Gründen konnte keine Berücksichtigung erfolgen?

  1. In welcher Höhe sind seitens des Bezirksamtes für die Altersteilzeitler in den vergangenen Jahren Aufstockungsbeträge gezahlt worden? Wie hoch werden diese Beträge in den nächsten Jahren sein?
  2. Wie viele Auszubildende oder ehemalige Arbeitslose wurden im Rahmen der Regelung in ein Arbeitsverhältnis übernommen?

a) Wenn keine übernommen wurden, warum nicht?

b) Wenn welche übernommen wurden, steht dem Bezirksamt ein Ausgleichsanspruch des Arbeitsamtes hierfür zu?

1) Wenn ja, in welcher Höhe wurde oder wird er gezahlt?

2) Wenn nein, warum nicht und weshalb werden dennoch Altersteilzeitvereinbarungen getroffen?

Petra Wilske
Abgeordnete