ANFRAGE

 Hamburg, den 01.06.2004

Betr.: Straßencafés in Hamburg-Nord 

Im Zuge des herannahenden Sommers steigt das Bedürfnis der Bürger, sich ins „Freie“ zu bewegen. Neben den Grünflächen und den Wasserstraßen stehen dafür an vielen Standorten Straßencafés zur Verfügung. Diese tragen zur Steigerung der Attraktivität und der Lebensqualität in den Ortsteilen bei. Häufig sind jedoch Hürden zu überwinden, bevor der Betrieb eines Straßencafés begonnen werden kann. 

Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter: 

1.   Wie viele Cafés, Bars bzw. sonstige Gastronomiebetriebe in Hamburg-Nord haben seit 2001 einen Antrag auf Nutzung von öffentlichen Flächen gestellt? (Bitte nach Ortsteilen aufgliedern.) 

2.   Wurden alle diese Anträge positiv beschieden?
Wenn nein,

a.      wie viele negative Entscheide gab es in 2001, 2002 und 2003?

b.      wie wurden diese begründet?

c.      gab es Kompromisse zwischen der Verwaltung und den Antragsstellern und wie sahen diese aus? 

3.      Wie teuer ist der genutzte Quadratmeter für den gewerblichen Gebrauch? 

4.      Welche Leistungen des Bezirksamtes / der öffentlichen Hand stehen den Antragsstellern zur Verfügung? 

5.      Welche Mindestauflagen müssen die Antragssteller erfüllen? 

 

Stephan A. Dössel                                    Dr. Jens Wolf 
Bezirksabgeordneter                                 Bezirksabgeordneter