Anfrage                       

Betr.: Umgang mit erkrankten Straßenbäumen und Bäumen in Grünanlagen

 

Wie durch Schreiben des Ortsamtes Fuhlsbüttel vom 13.10.2004 mitgeteilt, sollen auch im kommenden Winter wieder zahlreiche Straßenbäume und Bäume in Grünanlagen ersatzlos gefällt werden.  

Da hinsichtlich Nachpflanzungen keinerlei Perspektiven bestehen, sind kostenneutrale Alternativen zu der bisherigen Praxis, erkrankte Bäume wenige Zentimeter über dem Erdboden abzusägen, zu prüfen.  

Wie bei zwei Linden links neben dem Verwaltungsgebäude auf dem Ohlsdorfer Friedhof bereits im letzten Winter zu beobachten gewesen ist, besteht die Möglichkeit, erkrankte Bäume zu kappen an Statt sie zu fällen.  

Das Erscheinungsbild eines gekappten Baumes ist freilich nicht mehr das eines gesunden Baumes mit voller Krone; jedoch kann der durch Kappung volumenmäßig reduzierte und wieder verkehrssicher gewordene Baum noch für viele Jahre gesunde Triebe und Belaubung entwickeln.  

Da Baumfällungen im Stadtgebiet grundsätzlich nicht „in einem Stück“, sondern mittels Abtragetechnik von Steigern aus erfolgen, kann eine Baumkappung auf keinen Fall höhere Kosten verursachen als eine Abholzung bis zum Erdboden. Tendenziell dürfte eine Kappung sogar günstiger sein; denn sie ist schneller erledigt und verursacht viel weniger zu entsorgendes Abfallholz.  

Solange ein gekappter Baum steht, ist zudem keine Ersatzpflanzung notwendig.  

Vor diesem Hintergrund bittet die CDU-Fraktion die Verwaltung um Prüfung,  

Richard Seelmaecker                                                           Lutz Gerber