ANTRAG

 Hamburg, den 23.11.2004 

Betr.: Zukunftsfähigkeit des Sports stärken 

Das Hauptanliegen einer CDU-geführten Sportpolitik ist es, den Sport nachhaltig zu unterstützen. Seine Unabhängigkeit und Eigenverantwortung, gilt es zu stärken. Wo mit eigenen Mitteln die Zielsetzungen nicht erreicht werden können, wird geholfen. Da sich aufgrund der vorangegangen Diskussionen der Hamburger Sportbund und der Senat in der Frage nach Kosteneinsparungen schon angenähert haben, ist es jetzt an der Zeit, gemeinsame konkrete Konsenslösungen zu finden.  

Der Ausschuss für Kultur und Sport möge daher beschließen: 

  1. Es wird ein dezentral strukturiertes Sportanlagenmanagement unter weitgehender Beteiligung des Sports für erforderlich gehalten, das die durch den Sport verursachten Kosten ermittelt, die Sportstättenvergabe effizient gestaltet und deren Nutzung optimiert.
  2. Die Eigenleistungen der Sportvereine sind bei der Bemessung des Entgelts zu berücksichtigen.
  3. Die Sportförderung bedarf einer verlässlich finanziellen Basis. Sollte sich das Drei-Säulen-Modell in Zukunft nicht als ausreichende Basis erweisen, so ist spätestens zum 01.01.2007 eine solide, tragfähige und zukunftssichere Finanzierung des Sports in Hamburg zu erreichen.
  4. In Kooperation mit Vereinen und Verbänden sind Modelle zur Kostensenkung durch Schlüsselübergabevereinbarungen bzw. vertragliche Übernahmen von Sportanlagen zu entwickeln, die die Sportselbstverwaltung stärken und die damit realisierten Einsparungen auf einen Konsolidierungsbeitrag anzurechnen.
  5. Jugendliche und Kinder werden bei der Mitbenutzung sportlicher Anlagen von einer Kostenbeteiligung ausgenommen.

Begründung erfolgt mündlich. 

Ina Diepold                        Bernd Ohde