A N T R A G

 Hamburg, den 15.06.2004 

Betr.: Erhaltung des Fußgängerüberweges (Zebrastreifen) in der Stübeheide vor der Albert-Schweitzer-Schule

Im Bebauungsplan Ohlsdorf 12 ist vorgesehen, dass der Fußgängerüberweg vor dem Eingang der Albert-Schweitzer-Schule entfernt werden und durch eine mehrere Meter lange Verengung („Nase“) ersetzt werden soll.

 

Die CDU-Fraktion beantragt, der Ortsausschuss möge beschließen:

 

Der Fußgängerüberweg in der Stübeheide vor der Albert-Schweitzer-Schule soll erhalten bleiben. Der Ortsamtsleiter wird ersucht, sich  mit Nachdruck – notfalls unter ausdrücklichem Hinweis auf § 15 Abs. 4 BezVG – dafür einzusetzen.

 

Begründung:
Der Fußgängerüberweg hat sich über Jahrzehnte etabliert und wird insbesondere von den Schülern der Albert-Schweitzer-Schule genutzt. Er gewährleistet die erforderliche Sicherheit, insbesondere der Schüler. Da es sich um eine Grund- und Gesamtschule handelt, benutzen vor allem kleine, junge und im Straßenverkehr unerfahrene Kinder den Zebrastreifen. Durch die Bebauung wird die Benutzerzahl in den kommenden Jahren steigen. Außerdem wird das Gefahrenpotential auf der Stübeheide aufgrund der Verkehrszunahme steigen.

 

Die Kinder haben sich an die für sie relativ sichere Verkehrsregelung gewöhnt.

 

Die in Aussicht genommene „Nase“ ist kein gleichwertiger Ersatz für den Zebrastreifen. Zwar hätten die Kinder einen kürzeren Weg zu queren. Auf der anderen Seite hätten allerdings Kfz den Querungswilligen nicht mehr den Vorrang einzuräumen. Dies bedeutet neben einem faktischen Sicherheitsdefizit als Nebenfolge eine Verschiebung der Haftung im Falle eines Verkehrsunfalls.

 

Schließlich können die Kosten für eine Verengung und den Abbau des Fußgängerüberwegs schlicht gespart werden. 

Richard Seelmaecker                                         Martina Lütjens
CDU-Fraktionsvorsitzender im
Ortsausschuss Fuhlsbüttel/Langenhorn