Anfrage

Hamburg, den 18.04.2005

Betr.: Instandsetzungen im Gehwegbereich, hier: Quartier zwischen Goerne-, Heilwig- und Geffckenstraße sowie Erikastraße 

Vorbemerkung:
In dem oben angeführten Quartier sind in letzter Zeit  Instandsetzungsarbeiten im Gehwegbereich ausgeführt worden. Dabei wurden die schadhaften Gehwegplatten entfernt und stattdessen die entsprechenden Flächen mit einer Masse ausgefüllt. Die schadhaften Flächen neben den Gehwegplatten wurden nicht mit lockerem Sand, Erde oder dergl. planiert sondern die schadhaften Stellen sind ebenfalls durch Auftrag einer Masse planiert worden. Diese Ausbesserungen heben sich optisch sehr unvorteilhaft von der bisher üblichen Gestaltung der Gehwegbereiche ab. Von Anwohnern wird vermutetet, dass die so planierten Flächen wasserundurchlässig sind.
 

Beispiele Siehe Gaedechensweg: zwischen Goernestr. und Trummersweg sowie vor Nr. 3; Trummersweg: vor Nr. 6 und im Rasenrund gegenüber Nr. 6 sowie vor Nr. 4a; vor Heilwigstr. Nrn. 77, 65 und 63; Arnold-Heise-Str. vor Nrn. 1, 5, 8, 10a und 10. Die angeführten Stellen sind nur eine Auswahl. Im Trummersweg zwischen Geffckenstraße und Gaedechensweg ist der Unterschied besonders gut zu sehen: Ursprüngliche Flächengestaltung neben den Gehwegplatten mit Grasbewuchs bis auf Fläche vor Haus Nr. 6. 

Dies vorausgeschickt fragen wir die Bezirksverwaltung: 

1.   Handelt es sich hier um provisorische Instandsetzungsmaßnahmen? Wenn ja, zu welchem Zeitpunkt wird der ursprüngliche bzw. endgültige Zustand hergestellt? Wenn nein, siehe Fragen 2 – 7. 

2.   Welche Kostenvorteile sind mit dem praktizierten Verfahren (= Instandsetzung durch Auftrag von Substanz)

      a) im Vergleich zum Austausch von Gehwegplatten                       und

      b) im Vergleich zur Auffüllung von Flächen neben den Gehwegplatten mit Sand, Erde oder dergl. verbunden? 

3.   Gibt es weitere Vorteile oder Gründe, die für das praktizierte Instandsetzungsverfahren sprechen? Wenn ja, welche? 

4.   Aus welchen Grundmaterialien besteht der Planierungsauftrag? 

5.   Sind mit dem praktizierten Instandsetzungsverfahren nachteilige ökologische Auswirkungen (z. B. bezüglich Versiegelungseffekte oder Vegetationsfähigkeit) verbunden? 

6.   Können zu einem späteren Zeitpunkt die Gehwegplatten ergänzt werden? 

7.  In der Erikastraße vor den Hausnummern 39 und 43 sind Instandsetzungen des Gehwegbereiches durch Anlage einer optisch schönen Kleinpflasterung vorgenommen worden. Desgl. am Trummersweg in Höhe Haus Nr. 3 beim Standort des Containers. Gibt es Kriterien für den Einsatz der unterschiedlichen Instandsetzungsverfahren? Wenn Ja, welche?

Ranno Kauffholtz                                                      Georg Schulemann
Fraktionsvorsitzender der CDU
im Kerngebietsausschuss