Anfrage (nach § 15 (4) Bezirksverwaltungsgesetz)

 Hamburg, den 09.06.2005

Betr.: Straße Jagdhorn
hier: Spiel- und Aufenthaltsfläche für Kinder
 

Die Straße Jagdhorn liegt zwischen den Straßen „Weg beim Jäger“ und „Stutzenkamp“ in Groß Borstel. Die schmale Straße mit einseitiger Bebauung ist als 30-Km-Zone ausgewiesen. Sie wird wenig befahren. Im öffentlichen Straßenraum sind keine Parkplätze ausgewiesen. Fußgänger, Radfahrer und gelegentliche Autofahrer benutzen die Fahrbahn der Straße gemeinsam. Anwohner haben angeregt, dass die Straße verkehrsrechtlich so ausgewiesen wird, dass Kinder sich ungefährdet auf der Straßenfläche aufhalten bzw. dort spielen können. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Herrn Bezirksamtsleiter: 

1.1. Kann die Straße Jagdhorn als Spielstraße (→ Zeichen 250 und 110 STVO) ausgewiesen werden?

1.2. Wenn nein: Könnten durch nachträgliche Maßnahmen die Voraussetzungen für eine Spielstraße geschaffen werden? Bitte die Maßnahmen aufführen, bei Verneinung bitte Antwort begründen.

1.3. Wie hoch wären die Kosten für die unter 1.2. genannten Maßnahmen? (Circa-Angaben)

1.4. Könnten Kosten/sonstige Belastungen für die Anlieger entstehen? Wenn ja, in welcher Höhe? (Circa-Angaben)  

2.1.   Kann die Straße Jagdhorn als verkehrsberuhigter Bereich (→ Zeichen 325 STVO) ausgewiesen werden?

2.2. Wenn nein: Welche Maßnahmen wären notwendig, um die Voraussetzungen für einen „verkehrsberuhigten Bereich“ in der Straße Jagdhorn zu schaffen? Bitte die Maßnahmen anführen.

2.3. Wie hoch wären die Kosten für die unter 2.2. genannten Maßnahmen? (Circa-Angaben)

2.4. Könnten Kosten/sonstige Belastungen für die Anlieger entstehen? Wenn ja, in welcher Höhe? (Circa-Angaben)  

3.      Gibt es aus Sicht der Bezirksverwaltung/Verkehrsbehörde weitere Möglichkeiten, um dem Wunsch der Anwohner zu entsprechen bzw. entgegenzukommen?

Ranno Kauffholtz                                                       Georg Schulemann
Fraktionsvorsitzender der CDU
im Kerngebietsausschuss