DRINGLICHKEITS-ANTRAG

 Hamburg, den 09.03.05 

Betr.: Betrieb und Angebote der bezirklichen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen Haushaltsmittel und Verteilungsvorschlag – Honorare-                    

In der Sitzung vom 23.02.05 wurde dem Jugendhilfeausschuss mit der Drucksache 0144/05 der Vorschlag zur Verteilung der Honorare für die bezirklichen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen vorgelegt. Hier wurden überproportionale Kürzungen in der Zielgruppe der 3-6 jährigen in den Spielhäusern Essener Straße (7,6 %), Dulsberg (5,4 %) und Tilly (4,5 %) vorgenommen. Die Spielhäuser tragen  mit € 4.267,20  60 % der Einsparung und die Häuser der Jugend/Jugendclubs mit € 2.732,80 40 % der Einsparung. 

Für die Spielhäuser werden € 124.618,40 an Honorarmitteln geplant, dies entspricht 36 % des Gesamtetats und für die Häuser der Jugend und die Jugendclubs werden € 220.981.60 veranschlagt, dies entspricht 64 % des Gesamtetats. 

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:  

- Die Gruppe der 3-6 jährigen wird nicht überproportional bei den Einsparungen der Honorarmittel herangezogen

- Das Einsparvolumen ergibt  sich aus dem Verhältnis der Gesamthonorare, d. h., es dürfen höchstens € 2.520,-- im Bereich der Spielhäuser eingespart werden.

- Die Einsparungen werden auf alle Spielhäuser verteilt

- Der überarbeitete Verteilungsvorschlag für die Honorarmittel ist dem Jugendhilfeausschuss rechtzeitig vor seiner nächsten Sitzung  am 30.03.2005 vorzulegen. 

Begründung:

Für die Gruppe der 3-6 jährigen Kinder soll auch künftig in den Spielhäusern ein Vormittagsangebot erhalten bleiben. Nicht alle Bedarfe von Kindern und ihren Familien können von Kindertageseinrichtungen abgedeckt werden. Das offene Angebot der Spielhäuser unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von dem Angebot eines Kindergartens oder einer Kita. Die Angebots- und Trägervielfalt sollen erhalten bleiben. 

Dr. Andreas Schott                                        Elisabeth Voet van Vormizeele