Antrag

 Hamburg, den 29.03.2005

Betr.: Stellplatzsituation im Stadtpark am Linnering 

Das Polizeikommissariat 33 hat am 10.12. 2004 einen Entwurf zur Neustrukturierung der Parkräume im Linnering und Butenkamp vorgelegt.Dieses Konzept ist ausgesprochen positiv zu bewerten, da die Parkräume nun sinnvoll und übersichtlich geordnet werden können. 

Daher beantragen wir:

Der Kerngebietsausschuss möge beschließen: 

Der Herr Bezirksamtsleiter wird aufgefordert, sich für die Umsetzung dieses Konzeptes unter Berücksichtigung folgender Änderungen einzusetzen:

 

1.  Die Stellplätze für Menschen mit Behinderungen müssen  erhalten bleiben, und zwar hinter der geplanten Haltestelle für Reisebusse im nördlichen Bereich des      Linneringes. - Hier sollen mindestens 3 diesbezügliche Plätze eingerichtet werden. 

2.  Die Bäume im südlichen Teil des Linnerings, auf dem zur Ohlsdorfer Straße gelegenen Gehweg, müssen durch Bügel geschützt werden. 

3.  Bei den bewirtschafteten Stellplätzen  muss die zeitliche Begrenzung auf mindestens 5 Stunden erhöht werden. 

Begründung:
Die Anzahl von 3 Behindertenstellplätzen müsste ausreichen. Sollte sich herausstellen, dass die Benutzernachfrage höher liegt, sollte die Anzahl der Stellplätze entsprechend erhöht werden. 

Da die Stellplätze im südlichen Teil des Linnerings auf der Seite zur Ohlsdorfer Str. zwischen den Bäumen errichtet  werden, sollten zum Schutz der Bäume entsprechende  Bügel aufgestellt werden, um die Bäume vor eventuellen Beschädigungen zu schützen. 

Die Zeitspanne von 3 Stunden für die bewirtschafteten Stellplätze ist zu kurz. Dies gilt sowohl für die Besucher und Teilnehmer von Veranstaltungen, als auch für  Besucher des Stadtparks, die vor allem in den Sommermonaten diesen zur Erholung aufsuchen.

Die CDU Fraktion hat sich seinerzeit u.a. auch aus diesem Grund gegen eine Bewirtschaftung von Stellplätzen im Linnering ausgesprochen. Wir halten diese nach wie vor für falsch, respektieren aber den Beschluss der Mehrheit im KGA.

Ranno Kauffholtz
CDU Fraktionsvorsitzender im Kerngebietsausschuss