Antrag

 Hamburg, den 29.08.2005

Radfahrverbote in Grünanlagen 

Seit kurzer Zeit ist das Radfahren in Grünanlagen erlaubt. Ein Radfahrverbot in Grünanlagen sollte zukünftig als Ausnahme nur dort ausgesprochen werden, wo besondere Tatbestände dies erforderlich machen oder als zweckmäßig erscheinen lassen. In diesem Sinne werden nachfolgend zwei Örtlichkeiten aufgegeben, bei denen nach Auffassung der Antragsteller das Radfahren nicht zugelassen werden sollte. Wir bitten den Kerngebietsausschuss um Zustimmung. 

1) Wegebereich im Hayns Park: Hier sollte für den Wegebereich in der Nähe von Planschbecken und Spielplatz ein Radfahrverbot angeordnet werden. In westlicher und nördlicher Richtung ist dieser Wegebereich durch Barrieren begrenzt. Diese Barrieren sollten auch zukünftig erhalten bleiben. Es ist zu prüfen, ob die Barriere vor der Brücke in Richtung Brücke versetzt werden sollte und ob auf der anderen Seite der Brücke ebenfalls eine Barriere errichtet werden sollte, damit auch in diesem Bereich die Fahrradfahrer zum Absteigen gezwungen werden. 

Begründung: In diesem Teil des Hayns Park planschen und spielen viele Kleinkinder. Sie wechseln zwischen dem Planschbecken und dem Spielplatz und den dazwischen liegenden Rasenflächen häufig hin und her. Im Bereich der Brücke sind in früherer Zeit bereits Nutzungskonflikte zwischen Fußgängern und Fahrradfahrern vorgetragen worden. 

2) Seelemannpark (Ende der Heilwigstraße): Hier sollte für den gesamten Park ein Radfahrverbot angeordnet werden. 

Begründung: Der kleine Park liegt abseits der Heilwigstraße und damit nicht auf einer weiterführenden Wegestrecke. Innerhalb des Parkgeländes befindet sich in der Nähe des Fußweges ein Spielplatz für Kleinkinder. Der Park mit Alstersicht und zahlreichen Bänken stellt vor allem ein „Rückzugsgebiet“ zum Schauen und Ausruhen dar.

Ranno Kauffholtz                                                       Georg Schulemann
Fraktionsvorsitzender der CDU
im Kerngebietsausschuss

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