Antrag                                                                                                                          07.11.2005

Betr. Schinkelplatz  

a) Verkehrssituation (Parken/Geschwindigkeit)
b) Lärmsituation (Sport/Musik)

Am Schinkelplatz hat sich eine Anwohnerinitiative gebildet, die die derzeitige Verkehrs- und Parkplatzsituation beanstandet. Der Bereich um den Schinkelplatz , auf dem sich ein Kinderspielplatz befindet, ist als sogenannter verkehrsberuhigter Wohnbereich ausgewiesen. (Tempo 5). Das Angebot an Parkplätzen ist gering. Diese Tatsache ist den Anwohnern bewusst, dennoch wird sich hin und wieder nicht an die Vorschriften gehalten. Darüber hinaus fahren ortsfremde Verkehrsteilnehmer, die in diesem Wohngebiet nicht wohnen, häufig mit erhöhter Geschwindigkeit durch das besagte Wohngebiet.

Ferner hat es in jüngster Zeit durch Lärmbelästigungen Jugendlicher  vermehrt Beschwerden von Anwohnern gegeben. Es handelt sich hier um Jugendliche, die während der Ruhezeiten Ball spielen, aber auch um Jugendliche , die dort durch lautes Feiern Lärm verursachen. Laute Musik und lautes Verhalten (wohl teilweise auch unter Alkoholeinfluss) wollen die Anwohner nicht mehr länger hinnehmen.

Vor diesem Hintergrund bitten wir den Herrn Bezirksamtsleiter, dafür Sorge zu tragen, dass diese Missstände beseitigt werden.

Zu a)  Um zu verhindern, dass Verkehrsteilnehmer mit überhöhter Geschwindigkeit den besagten Wohnbereich durchfahren, sollten Schwellen am Beginn, in der Mitte und am Ende der Straße installiert werden. Ergänzt mit einer elektronischen Anzeige der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit.

Bezüglich der Parkplatzsituation sollte  zunächst an die Anwohner des Wohnbezirks appelliert werden, ( z.B. durch Hauswurfsendungen) sich an die Vorschriften zu halten. Darüber hinaus sollte die Polizei häufiger Kontrollen durchführen und die dann nötigen Konsequenzen ziehen. Bei der Auffahrt zum Spielplatz (wohl für  Mütter mit Kinderwagen gedacht) sollte mittig der Zuwegung ein abschließbarer Poller gesetzt werden.

Zu b)   Hier sollten zunächst Gespräche sowohl mit den Jugendlichen als auch mit den Eltern geführt werden, um Einsichten zu erreichen, dass die Anwohner vor allem in den Mittags- und Abendstunden ein Recht auf Ruhe haben. Auch hier sollten Ordnungsdienste und Polizei verstärkte Kontrollen durchführen.

Ranno Kauffholtz                                                                 Rolf Hopfe
Fraktionsvorsitzender der CDU                                        Lars Mengers
im Kerngebietsausschuss  

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