Bezirksamt Hamburg-Nord                                                                      Den 10.05.2005 

A N T W O R T 

a u f  d i e 

Kleine Anfrage Nr. 8/05 

Fragesteller:    BAbg.  Röder, Helga Christel 

Betr.: Ehrenamtliches Engagement (KA 08/05) 

Das Bezirksamt beantwortet die Anfrage nach Absprache mit dem AKTIVOLI – Freiwilligenzentrum Dulsberg / Barmbek (Stadtteilbüro Dulsberg) und der Behörde für Soziales und Familie wie folgt:

Zu 1: Seitens der interessierten Ehrenamtlichen wurden Betätigungen in folgenden Bereichen nachgefragt: Besuchsdienste für Ältere, Behinderte und Kranke, Aktivitäten mit Kindern, als rechtlicher Betreuer, Alphabetisierung für türkische Frauen, im Kulturbereich bei Festen, in der Gartenpflege, Patenschaften im Grünzug und für Kinderspielplätze. Im Kulturbereich und bei Festen handelt es sich um kurzfristige, ansonsten um langfristige Tätigkeiten. Sehr häufig melden sich auch Interessierte, die noch nicht wissen, was sie gern tun möchten.

Seitens der kooperierenden Einrichtungen wurden Ehrenamtliche in den folgenden Bereichen nachgefragt: Besuchsdienste bei Älteren, Kranken und Behinderten, rechtliche Betreuer, Aktivitäten mit Kindern (z.B. Märchen vorlesen), Hospizbegleitung, Sanitätsdienst, Hilfe beim Blutspendedienst, Kochen, Packen von Kartons/Einlagerung von Sachspenden.

Zu 2:
a) Das Stadtteilbüro Dulsberg hilft in Einzelfällen bei der Inanspruchnahme finanzieller Unterstützung, z.B. wurden einem Ehrenamtlichen durch Vermittlung des Stadtteilbüros an den Stadtteilrat ein Teil seiner Aufwendungen für die ehrenamtliche Tätigkeit über den Verfügungsfonds erstattet.

b) Nein.

c) Das Stadtteilbüro Dulsberg unterstützt interessierte Ehrenamtliche durch Beratungsgespräche und ggf. durch die Vermittlung an eine interessierte und passende Einrichtung. Einrichtungen, die mit Freiwilligen zusammen arbeiten möchten, unterstützt das Stadtteilbüro durch die Erfassung und Verbreitung ihrer Bedarfe.

Zu 3: Den ehrenamtlich Interessierten konnten gemäß ihrer Wünsche Vorschläge für eine Tätigkeit gemacht werden. Wurde die Tätigkeit wieder aufgegeben, so waren persönliche Gründe dafür ausschlaggebend (z.B. Aufnahme einer Arbeitsgelegenheit, Belastungen im persönlichen Bereich).

Die Wünsche der interessierten Einrichtungen an Freiwilligen können nicht gedeckt werden, da es weit mehr suchende Einrichtungen als interessierte Freiwillige gibt. 

Die Behörde für Soziales und Familie teilt zu 3 ergänzend mit:
“Zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Hamburg wurde im Januar 2003 die Landesinitiative „Hamburg engagiert sich“ gegründet.

Im Rahmen der Aktivitäten der Landesinitiative hat die federführende BSF gemeinsam mit dem AKTIVOLI-Netzwerk das beiliegende Faltblatt mit dem Titel „Freiwillig - Hamburg engagiert sich“ herausgegeben. In diesem sind alle Engagementsberatungs- und Vermittlungsstellen mit Anschriften, Telefonnummern und ggf. Internetadressen in den Bezirken aufgeführt.

Das Faltblatt kann bei der BSF - Koordination bürgerschaftliches Engagement -, Hamburger Straße 47, 22083 Hamburg; Telefon 42863 - 2660, - 4621 oder  per E-mail: engagement@bsf.hamburg.de  angefordert werden. 

Ansprechpartner für den Bezirk Hamburg-Nord ist das AKTIVOLI - Freiwilligenzentrum Dulsberg/Barmbek, Probsteier Straße 15, 22049 Hamburg, Tel. 040- 6528016; persönliche Gespräche können dort donnerstags zwischen 15.00 und 18.00 Uhr nach vorheriger Vereinbarung geführt werden.“ 

Frommann 

Anlage(n)
Faltblatt der Behörde für Soziales und Familie

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