Den 19.09.2006 

Kleine Anfrage Nr. 25/06

Betr.: Moschee im Stadtteil Fuhlsbüttel (KA 25/06)

Offenbar beabsichtigt die „Ahmadiyya Muslim Jamaat“ eine Moschee im Stadtteil Fuhlsbüttel zu errichten oder einzurichten.

Im Gespräch ist ein Neubau in der Zeppelinstr. oder der Umbau des alten Kinosaals im Ratsmühlendamm/Erdkampsweg. 

Wir fragen daher die Verwaltung

1. Sind der Verwaltung die Pläne dieser islamischen Gruppierung bekannt? 

2. Wie groß ist der Anteil der Bürger muslimischen Glaubens im Bereich Fuhlsbüttel? 

3. Ist ein Moschee-Neubau im Bereich der Zeppelinstraße planungsrechtlich zulässig? 

4. Ist der Umbau des Kinosaals und die anschließende Nutzung als Moschee planungsrechtlich zulässig?

 

Karin Nielsen


Bezirksamt Hamburg-Nord                        Den 26.09.2006 

A N T W O R T 

a u f  d i e 

Kleine Anfrage Nr. 25/06 

Fragesteller:    BAbg.  Nielsen, Karin 

Betr.: Moschee im Stadtteil Fuhlsbüttel (KA 25/06) 

Das Bezirksamt beantwortet die Kleine Anfrage wie folgt:


Zu 1:
Nein.
 

Zu 2:
Die Zugehörigkeit von Bürgerinnen und Bürgern zum muslimischen Glauben wird amtlich nicht erfasst. Andere auf den Bereich Fuhlsbüttel bezogene Angaben sind dem Bezirksamt nicht bekannt.
 

Zu 3:
Im noch verbliebenen Straßenabschnitt Zeppelinstraße (Ausweisung B-Plan mit WA, WR, MK) wäre ein Neubau planungsrechtlich lediglich im MK-Gebiet vorstellbar.
 

Zu 4:
Zwar wäre hier ein Umbau planungsrechtlich zulässig, bauordnungsrechtlich jedoch sehr problematisch, insbesondere wegen der Stellplatzfrage.
 

Frommann

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