Antrag

 Hamburg, den 22.06.07

„Eppendorfer Platz“: Gestaltung, Tiefgarage, Namensfindung 

Am 26. 03. und 11. 06. dieses Jahres wurden die Planungen zum „Eppendorfer Platz“ in jeweils öffentlicher Sitzung vorgestellt. Die Umsetzung der Planungen wird sich positiv auf die Entwicklung des Stadtteils auswirken und für die Bewohner und für die Geschäfte in Eppendorf gegenüber dem jetzt vorhandenen Zustand erhebliche Vorteile bringen. Die Planungen wurden vom Kerngebietsausschuss begrüßt.  

Die CDU-Fraktion bittet den Kerngebietsausschuss um Zustimmung für die nachfolgenden Antragspositionen. Der Herr Bezirksamtsleiter wird gebeten, sich für die nachfolgenden Vorhaben und Anliegen einzusetzen. Bei Positionen, die in die Kompetenz der Bauherren oder Betreiber fallen, wird der Herr Bezirksamtsleiter gebeten, diese der jeweils zuständigen Stelle als Wunsch des Kerngebietsausschusses zu empfehlen.  

1. Platznutzung und –gestaltung 

1.1.   Es soll auf dem Platz Außengastronomie ermöglicht werden. 

1.2.   Es soll daneben ein quantitativ und qualitativ gutes Angebot an Sitzgelegenheiten (z. B. Bänke) geschaffen werden, die nicht an einen Verzehr gebunden sind. 

1.3.   Es soll auf dem Platz eine „kommunikative Zone“ geschaffen werden, d. h. eine Anordnung von Sitzgelegenheiten für Gruppen (z. B. Familien, Freunde) mit Kommunikationsbedarf. 

1.4.   Es soll geprüft werden, ob auf dem Platz eine Boulebahn mit entsprechender Bodenbeleuchtung eingerichtet werden kann. 

1.5.   Es soll geprüft werden, ob auf dem Platz weitere Grünelemente eingerichtet werden können, so weit diese mit den Nutzungen und mit dem Charakter eines Freiplatzes vereinbar sind. 

1.6.   Desgleichen soll geprüft werden, ob die vorhandenen Recycling Container verlegt oder in den Boden versenkt werden können.  

Begründung:
Die Vorschläge sollen dazu beitragen, dass der Platz von der Bevölkerung angenommen wird und sich zu einem lebendigen Zentrum entwickelt. Zurzeit geht von der Eppendorfer Landstraße her der erste Blick auf den Platz über eine Reihe von gut angenommenen und notwendigen Recycling Container. Hier wäre eine Änderung wünschenswert.

2. Stellwand und Schaukasten
Neben der vorhandenen Stellwand soll ein Schaukasten auf einer Außenfläche errichtet werden. Der Schaukasten soll an zentraler Stelle, also dort, wo ihn viele Menschen sehen können, installiert werden. Der Schaukasten soll von zwei Seiten her benutzbar/einsehbar sein. Diese sollen durch Glas/Kunststoff geschützt sein. In diesem Schaukasten sollen kommunale einschließlich kommunalpolitischer Themen/Ankündigungen  und auch Terminhinweise für Veranstaltungen des Bezirkes veröffentlicht werden. 

Begründung:
Der Schaukasten soll bewusst auf einer Außenfläche und nicht an oder in einem Gebäude aufgestellt werden, um so die kommunalen Themen, welche die Bürgerinnen und Bürger in Eppendorf betreffen, in das Bewusstsein der Passanten zu rücken.
 

3. Öffentlich zugängliche Toilette
Im neuen Zentrum oder in unmittelbarer Nähe davon soll eine öffentlich zugänglich Toilette mit ausreichender Kapazität eingerichtet werden. 

4. Tiefgarage
Für die Anwohner soll das Parken in der neuen Tiefgarage vor allem auch in den Abend- und Nachtstunden zu akzeptablen Konditionen ermöglicht werden. 

Begründung:
Diese Forderung entspricht dem Wunsch vieler Anwohner. Diese Anwohner sind zugleich auch Kunden des neuen Zentrums.
 

5. Namensfindung
An der Namensfindung für den Platz sollen sich alle daran interessierten Institutionen, Vereine, sonstige Gruppen, Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Die Möglichkeit, hier Vorschläge einzureichen, soll bis zum 31. 11. 2007 befristet werden. Danach soll das für die Benennung von Straßen und Plätzen übliche Verfahren einsetzen.  

Der Herr Bezirksamtsleiter wird gebeten, die Öffentlichkeit in geeigneter Form zu informieren. Die eingebrachten Vorschläge sollen veröffentlicht werden.

 Gisela Busold                                     Georg Schulemann

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