ALTERNATIV-ANTRAG

 Hamburg, den 03.07.2007

Betr.: Übernahme der Spotstätten durch die Sportvereine 

Die Situation in Bezug auf die Übernahme von Sportstätten durch die ortsansässigen Vereine in Hamburg Nord stellt sich nach der letzten KuSA-Sitzung wie folgt dar. Im Gegensatz zu anderen Bezirken bestätigte die letzte Sitzung einen erheblichen Informations- und Kommunikationsbedarf bei den beteiligten Vereinen. Durch diese Defizite entstehen bei den Vereinen Bedenken, diesen Schritt zu gehen. Der verhandelte Vertrag zwischen HSB und der Stadt Hamburg lässt einen hohen Individualisierungsgrad bei der Übernahme zu, abhängig von dem Objekt und dessen Zustand. Dieser Vorteil muss positiv kommuniziert werden und die Vereine mit konkreten Zahlen versorgt werden. Es liegen Chancen nicht nur Risiken in einer solchen Übernahme, zumal eine kurze Kündigungsfrist eingeräumt wird. 

Vor diesem Hintergrund fordert der Ausschuss, das Bezirksamt Hamburg-Nord auf, dass: 

1. die an einer Übernahme interessierten Vereine, kurzfristig in Abstimmung mit den zuständigen Behörden mit konkretem Zahlenmaterial versorgt werden, die Mittlertätigkeit zwischen Vereinen und Behörde reibungslos gewährleistet und über den Prozess dem Kultur- und Sportausschuss Bericht erstattet wird. 

2. weitere Informationsveranstaltungen direkt vor Ort bei Vereinen angeboten und die Vertragsgeschehen zeitnah vorangetrieben werden und über Vertragsabschlüsse Bericht erstattet wird. 

3. die Vereine über Beispiele von Übernahmen aus den anderen Bezirken informiert werden, um ihnen Vergleichsmöglichkeiten für ihre Überlegungen anbieten zu können. 

Es hat keinen Sinn, in Neuverhandlungen zu gehen. Die Richtlinien sind klar und die Vereinbarungen zwischen der Stadt und beteiligten Vereinen können sehr individuell gehalten werden, so dass auf vieles Rücksicht genommen werden kann. 

Ina Diepold
und CDU-Fraktion

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