KLEINE ANFRAGE 

 Hamburg, den 29.06.2007

Betr.: Schwanenvater II  

Aufgrund medialen Interesses am Verbleib des Singschwanes „Swanee“ kam es zu einem Konflikt zwischen den Gastronom und einigen Medienvertretern auf der einen Seite und dem Bezirksamt sowie dem „Schwanenvater“ auf der anderen Seite. Der Streit scheint nunmehr beendet zu sein. Strittig war bisher, ob es sich bei dem Singschwan  im Gehege des Schwanenvaters um „Swanee“ handelt. Der Gastronom und die Medienvertreter können den Gegenbeweis nicht führen.  

„Ein Merkmal großer Menschen ist, dass sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst“
(Marie von Ebner-Eschenbach)  

Vor diesem Hintergrund frage ich die Bezirksamtsleitung:

  1. Seit wann und warum werden die schwarzen Schwäne im Gehege gehalten und wann ist mit ihrer Freilassung zu rechnen?
  2. Seit wann und warum befindet sich der Singschwan im Gehege und wann ist mit seiner Freilassung zu rechnen?
  3. Worin besteht der eindeutige Identitätsnachweis zur Herkunft des Singschwanes?
  4. Werden die Störungen des Dienstanbieters nunmehr unterlassen?
  5. Laufen Singschwäne wie Graugänse und Enten aufgrund angeborenen Musters jedem hinterher, dem sie zuerst nach dem Schlüpfen begegnen?

Richard Seelmaecker                                           

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