ANTRAG

Hamburg, den 30.10.2008

Betrifft: Bebauungsplan Eppendorf 4 / hier: Erhaltensbereich Bethanien  

Auf Einladung der Bethanien-Gemeinde haben Vertreterinnen und Vertreter der Parteien im Stadtentwicklungsausschuss am 25. September 2008 das Gelände zwischen Fricke-, Tarpenbeck- und Martinistraße besichtigt. Herr Pastor Mohr hat das Bauvorhaben seiner Einrichtung erläutert. Dabei wurde deutlich, dass das Gebäude des Ida-Lippert-Stifts, Martinistr. 49, aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht den Erfordernissen einer modernen Senioren- und Pflegeeinrichtung entsprechend umgebaut werden kann. Es ist daher nachvollziehbar, dass hier ein Neubau entstehen muss. Andererseits ist das Gebäude durchaus quartiersprägend. Das Lippert-Stift und das gegegenüberliegende Bethanien­krankenhaus nehmen in der Fassadengestaltung aufeinander Bezug und bilden die „Ecksteine“ an dieser Seite des Eppendorfer Stifteviertels. Darum ist zumindest der Erhalt der Fassade des Ida-Lippert-Stifts unbedingt wünschenswert.  

Der Stadtentwicklungsausschuss möge daher beschließen:  

Bei der Überplanung des Geländes der methodistischen Gemeinde zwischen Fricke-, Tarpenbeck- und Martinistraße muss die Fassade des Gebäudes Martinistraße 49 (Ida-Lippert-Stift) erhalten bleiben. Um den gegenüber der jetzigen Planung entstehenden Verlust an Geschossfläche auszugleichen, kann der geplante Neubau an der Tarpenbekstraße um ein Geschoss erhöht werden.  

Martin Bill und Ulrike Sparr (GAL)
Elisabeth Voet van Vormizeele (CDU)
Thomas Domres (SPD)
Peter Heim (Linke)
Claus Joachim Dickow (FDP)