Kleine Anfrage

                      Hamburg, den 14.11.2008                  

Betr.: Fledermausfreundliches Haus  

Durch fehlende Brutnischen und Nahrungsmangel sind die Fledermäuse bedroht, denn an neuen Gebäuden finden Sie keine Hohlräume mehr, in denen sie den Tag verschlafen oder ihre Jungen großziehen können.   

Der NABU hat sich im Rahmen des Projekts „Fledermausfreundliches Haus“ (www.nabu-hamburg/fledermaushaus.de) für den Erhalt und die Neuschaffung von Fledermausquartieren eingesetzt. In diesem Rahmen wurde die Plakette „Fledermaus Haus“ verliehen. In Hamburg schmücken sich bereits 40 sanierte Gebäude mit dieser Plakette und sie bieten den bedrohten Tieren langfristig Quartiere.  

Um einem weiteren Rückgang des Bestandes entgegen zu wirken, sind laut Aussagen des NABU dringend Schutzmaßnahmen erforderlich.  

Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter:  

     1. a) Was lässt sich über die Entwicklung der Fledermauspopulationen generell in Hamburg-Nord sagen?

     b)  Wie viele Fledermausquartiere gibt es im Bezirk Hamburg-Nord?  

2.    Wo sind diese platziert?  

3.    Wo sind Quartiere geplant?  

4.    Wie plant das Bezirksamt auf die NABU-Studie zu reagieren?  

Mike Blank
Bezirksabgeordneter