ANTRAG

 Hamburg, den 11.11.2009  

Betr.: Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Langenhorner Chaussee zwischen Essener Str. und Landesgrenze  

Sachverhalt :

Entlang der Langenhorner Chaussee wurden im Seitenbereich zwischen den Straßenbäumen zahlreiche Parkbuchten für PKWs angelegt. Diese werden von der Kundschaft der zahlreichen Geschäfte genutzt, scheinen aber für eine angemessene Quartiersentwicklung nicht ausreichend.  

Zur  Zeit bemühen sich Grundeigentümer und Geschäftsinhaber, die sich in der Initiative  "OXBID" zusammengeschlossen haben, die Attraktivität des an die Landesgrenze stoßenden Ortsteiles von  Langenhorn durch zahlreiche Aktivitäten (u.a. Gründung eines BIDs, Veranstaltungen für Anwohner und potenzielle Kunden) zu verbessern, um den Norderstedter Quartiersentwicklungen nicht nachzustehen. Hier besteht jedoch noch eine ausgesprochen große Unausgewogenheit zwischen den Aktivitäten des Quartiersmanagements auf Norderstedter Seite und den Bemühungen und der Unterstützung der Verwaltung auf Hamburger Stadtgebiet.  

Um die Maßnahmen der Gewerbetreibenden zu unterstützen und den o.a. Abschnitt der  Langenhorner Chaussee im Hinblick auf die veränderten Verkehrsverhältnisse und im  Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Bebauungsplanes Langenhorn 68 sowie der Gestaltung des Ochsenzoller Kreuzungsbereichs, auch auf Hamburger Seite zu optimieren, muss eine städtebaulich verträgliche Lösung zwischen den Anforderungen des Durchgangs-, Einkaufs- und Personenverkehrs gefunden werden.  

Wir bitten den Bezirksamtsleiter, sich für folgende Maßnahmen einzusetzen:  

1.    Im Ein- und Ausfahrtbereich Essener Str. /  Langenhorner Chaussee / Neubaugebiet Nordex / Fibiger Str. / Busbahnhof ist zu prüfen, ob ein Kreisverkehr sinnvoll wäre, um die sich hier ergebende Verkehrssituation sinnvoll zu  entschärfen und eine Kreuzung mit LSA zu vermeiden.  

2.    Die verkehrstechnisch ungünstig angelegte Einmündung der Straße „Bärenhof“ und  die Gesamtsituation des unmittelbar daneben liegenden Fußgängerüberweges soll mit einer  abgestimmten Lösung überplant und zügig realisiert werden. Ziel muss dabei sein, in diesem Bereich die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen.  

3.    Der Bereich des "Busbahnhofs" am U-Bahnhof Ochsenzoll scheint von der zur Verfügung stehenden Fläche größer als der tatsächliche Bedarf. Wir bitten zu prüfen, ob diese Flächen als zusätzlicher Parkraum für potenzielle Kunden der geplanten und tatsächlich vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten oder für andere Zwecke zum Vorteil des Quartiers genutzt werden können.           

4.    Die Grünflächen im Bereich des Schmuggelstiegs (v.a. auf der Ecke vor dem neuen Café/Fahrrad Hertel, sowie kurz vor der Brücke) werden von vorhandenem Unrat und Unkraut befreit.  

5.    Die Beleuchtung des Schmuggelstiegs wird auf ausreichende Helligkeit überprüft. Zum Teil verdecken Bäume die Laternen. Hier ist ein Rückschnitt erforderlich. Die am Schmuggelstieg befindliche Kirche wird abends/nachts nicht, die Ladenzeile nur spärlich beleuchtet. Beim Abweichen vom "Hamburger Standard" soll dieser hergestellt werden.  

Dr. Andreas Schott                                                   Holger Koslowski
Gisela Busold                                                           Antje Brügmann
Daniela Aust                                                             für GAL-Fraktion                   
für die CDU