ANTRAG

 Hamburg, den 12.10.2009

Betr.: Bebauungsplan-Entwurf Winterhude 23  

Am 18.06.2009 hat der Stadtentwicklungsausschuss die öffentliche Plandiskussion zum Bebauungsplan-Entwurf Winterhude 23 durchgeführt.  

Viele der anwesenden Bürger haben sich für Änderungen in der Planung ausgesprochen, da dieses Gebiet schon jetzt hoch verdichtet ist und eine Beeinträchtigung der Wohnqualität befürchtet wird.  

Der Stadtentwicklungsausschuss möge daher beschließen:  

Folgende Änderungen werden im Bebauungsplan WH 23 als Ergebnis der Auswertung der öffentlichen Plandiskussion vorgenommen:  

  1. Statt der geplanten vier Gebäude sollen nur drei entstehen. Das letzte Gebäude im Norden des Grundstücks entfällt.
  1. Die Anordnung der verbleibenden Gebäude wird aufgrund des gewonnenen Freiraums neu geprüft. Eine „Tunnelwirkung“ durch einander am Kanalufer gegenüberliegende hohe Gebäude soll vermieden werden.
  1. In den drei verbleibenden geplanten Wohngebäuden sollen überwiegend familiengerechte Wohnungen entstehen und nicht -  wie geplant – 1 bis 2-Zimmer Wohnungen.
  1. Oberirdische Stellplätze werden nicht zugelassen.
  1. Ein Sockel für die Tiefgarage ist auszuschließen.
  1. Der Kanal darf durch die neue Bebauung nicht verengt werden.
  1. Für die Fassaden müssen schallbrechende Materialien verwendet werden.
  1. Der Baumbestand ist zu erhalten.
  1. Die Kanalbuchten sind zu erhalten. Die Uferzonen sind dem Landschaftstyp entsprechend zu gestalten. Lebensbedingungen für Wasservögel sollen erhalten bleiben.

Elisabeth Voet van Vormizeele                                           Ulrike Sparr
CDU                                                                                    GAL