ANTRAG

 Hamburg, den 20.10.2009  

Betr.: Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen aus dem vom Planungsbüro Richter-Richard vorgestellten „Lärmminderungskonzept für ausgewählte Belastungsachsen“ prüfen

hier:  Bereich Hamburger Straße / Barmbeker Markt  

Im Rahmen der Vorgaben der EG-Umgebungslärmrichtlinie und deren Umsetzung in nationales Recht hat die BSU zusammen mit den Bezirken bereits in 2007 mit der Erstellung von Lärmaktionsplänen begonnen. Im Juni 2009 wurde u.a. dem Bezirk Hamburg-Nord das Ergebnis der Untersuchung für die Belastungsachse Hamburger Straße/ Barmbeker Markt vorgelegt.

Neben einer Reihe von Möglichkeiten, durch Umgestaltung von Fassaden und Schließung von Lärm transportierenden Baulücken (Verantwortungsbereich der Grundeigentümer) zu einer Minderung des Lärms zu kommen, wurden auch diverse Maßnahmen aufgezeigt, durch eine Änderung der Verkehrsführung und baulicher Umgestaltung des Untersuchungsgebietes eine deutliche Verbesserung beim Verkehrslärm herbei zu führen ist. Diese Verbesserungen würden auch die Bemühungen der aktiven Stadtteilentwicklung im Quartier Dehnhaide/Friedrichsberger Straße, das unmittelbar an die Hamburger Straße und den Barmbeker Markt grenzt, um eine Aufwertung der Aufenthaltsqualität und Attraktivität für Gewerbe- und Nahversorgungsansiedlungen unterstützen.  

Vor diesem Hintergrund möge der Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutzausschuss beschließen:  

Das vorsitzende Mitglied der Bezirksversammlung wird gebeten, sich dafür einzusetzen, dass das Bezirksamt Hamburg-Nord und die zuständige Fachbehörde – unabhängig von weiteren Maßnahmen, in die die Anwohner, Grundeigentümer und Gewebetreibenden noch einzubinden sind- die Umsetzbarkeit der vorgestellten Maßnahmen für das Gebiet Hamburger Straße/ Barmbeker Markt prüfen und dem Ausschuss für Umwelt, Verbraucherschutz so bald wie möglich Bericht erstatten.  

Christoph Ploß                                                                    Holger Koslowski
Dagmar Rams                                                                     Ulrike Sparr
CDU                                                                                   GAL