Asbestverarbeitung in Gebäuden im Bezirk Hamburg-Nord

Kleine Anfrage Nr. 14/2009
Sachverhalt/Fragen

11.05.2009

Bei vielen in der Nachkriegszeit errichteten Gebäuden wurde Asbest verarbeitet, welches insbesondere bei Abriss und Umbauten ein gesteigertes Gesundheitsrisiko darstellt. Darüber besteht nach wie vor ein erheblicher Aufklärungs- und Handlungsbedarf. 

In diesem Zusammenhang frage ich: 

  1. In wie vielen Fällen haben sich Grundeigentümer oder Bewohner bzw. Nutzer in den Jahren 2005, 2006, 2007 und 2008 an das Bezirksamt Nord hinsichtlich einer möglichen Asbestbelastung von Gebäuden gewandt?
    1. Um welche Gebäudearten hat es sich gehandelt?
  2. Haben Mitarbeiter des Bezirksamtes vor Ort Feststellungen getroffen bzw. Messungen vorgenommen?
    1. Falls ja, in wie vielen Fällen und mit welchen Ergebnissen?
  3. Hat das Bezirksamt Nord von sich aus Asbest-Untersuchungen vorgenommen?
    1. Falls ja, aus welchem Anlass und in wie vielen Fällen?

4.    Mussten aufgrund einer festgestellten Asbestbelastung behördliche Maßnahmen ergriffen werden?

a.    Falls ja, um welche Maßnahmen handelte es sich?

5.    Gibt es eine Informationsbroschüre zum Thema Asbest?

a.    Falls ja, von wem wird diese herausgegeben und ggfs. wie oft aktualisiert?  

Mike Blank
Abgeordneter