A N T W O R T                                                                                                        06.11.2009  

a u f  d i e  

KLEINE ANFRAGE 109/2009  

Fragesteller:    BAbg  Marcus Müller (CDU)  

Betr.:   Skater auf dem Marie-Jonas-Platz  

Das Bezirksamt beantwortet die Anfrage wie folgt:  

Zu 1:

Ja. Es hat verschiedentlich Interessenkollisionen zwischen einer Gruppe von jugendlichen Skatern einerseits sowie Passanten, Gewerbetreibenden bzw. Gästen der Außengastronomie Backhus andererseits gegeben. Zwischenzeitlich hat sich die Situation dadurch entspannt, dass saisonal bedingt die Außennutzung allgemein rückläufig ist und sich außerdem die Skater tendenziell in Richtung der auslaufenden Treppenstufen/Kreuzungsbereich umorientiert haben. Das Bezirksamt wird diese Thematik aber im Auge behalten und ggf. auf einen angemessenen Interessenausgleich hinwirken. Federführend für alle Fragen der Nutzung ist im Bezirksamt das Fachamt für Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt.  

Zu 2:

Abnutzungen sind derzeit in Form von Schleifspuren im Kantenbereich zu erkennen, diese haben aber bislang zu keinen Materialschäden geführt.  

Zu 3:

Es gibt die Möglichkeit, Stahlwinkel im Kantenbereich der Stufen zu befestigen, um Abnutzungen durch die Metallachsen der Skateboards beim „Längsrutschen“ zu verhindern. Planungen hierzu gibt es zur Zeit aber nicht.  

Zu 4:

Die Kosten für die bauliche Anpassung sind schwer zu beziffern, da es sich bei den Stahlwinkeln ggf. um Sonderanfertigungen handeln würde. Seit der Platzeröffnung sind dem Bezirksamt keine Reparaturkosten entstanden.  

Zu 5:

Im Raum Eppendorf gibt es eine sog. "Half-Pipe" auf dem Gelände des HdJ Lattenkamp, die durchgängig nutzbar ist.  

Wolfgang Kopitzsch